Saturday, 18. October 2008
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Sunday, 23. July 2006
ohhhh
ohhh
ohhhhh we lose it :(:(:(:(:(....
but never mind :S:S
bye:'(

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Monday, 10. July 2006
we congratulate the
participants of peacecamps 2004, 2005 (spring) and 2005 (summer)
on their
graduation from high school
please tell all your friends from the peacecamp(s) to write their names here:

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nothing got lost,
I only re-arranged the site a bit
Dear participants of peacecamp 2005


rearranging the site
i found all the wonderful writings, pictures
and MEMORIES
I want to thank you again
for having been with us last summer
in Rechberg
I do hope
that we shall see each other again
somewhere, somewhen
in happiness and peace

I congratulate all of you
who have passed their graduation
from highschool

please write your names in the next frame
so that we know
who of you
has finished high school this year.

all my love to you and good luck for the next chapter
of life
a BIG HUG to you all,
evelyn

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Tuesday, 19. July 2005
3 QUESTIONS AFTER RECHBERG 2005
Dear peacecampers,

your serious feedback is essential for the planning of the next camp. As there is always room for improvement, we really need your comments. All your answers will be kept absolutely confidential. For your convenience, you can write in your own native language!

Please send your answers till July 31st by e-mail to: Evelyn: bohmer@utanet.at.

1. Do you remember a particular experience or event during the camp, which was important to you? Please write down this experience/event and indicate what you did learn from it. Let yourself be guided by your own deepest feelings.

2. Please write down in a few words what you disliked during the camp: what was a FLOP for you? Give at least one answer.

3. Please write down in a few words what you liked during the camp: what was TOP for you? Give at least one answer.

This is NOT an exam, therefore spelling or grammar mistakes do NOT MATTER.

Please mail your answers until July 31st to Evelyn: bohmer@utanet.at.

The first, 5th, 10th, 15th, 20th, 25th, 30th and 35th answers will win a prize.

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About peacecamp 2005 Wenn du einen Fremden triffst, sprich mit ihm Ein Hadassah-Austria Projekt unterstützt von der Europäischen Gemeinschaft, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst und der Karl Kahane Stiftung


From 6. bis zum 15. Juli 2005 fand im Kärntner Ort Rechberg das dritte peacecamp statt: diesmal vier Gruppen mit insgesamt 36 Jugendlichen - arabische und jüdische Israelis, Österreicher und Slowenen. Zehn Tage lang beschäftigten sich diese mit Fragen ihrer persönlichen und nationalen Abstammung, Zugehörigkeit und Identität und lernten die unterschiedlichen kulturellen, religiösen und nationalen Merkmale aller beteiligten Gruppen kennen.

Schwerpunkte des peacecamps waren die noch vor der Anreise erarbeiteten und in einem "Family Album" erfassten Familien- und persönlichen Lebensgeschichten der Teilnehmer, die szenisch dargestellten Charakteristika der jeweiligen Kultur, Religion und Geschichte jeder Gruppe sowie tägliche Gesprächsrunden zu Themen der persönlichen Einstellungen, Empfindungen und Gedanken der jungen TeilnehmerInnen im Rahmen einer psychoanalytischen Großgruppe.Auch die erwachsenen TeilnehmerInnen, zwei begleitende PädagogInnen pro Gruppe und vier Künstlerinnen, hatten Gelegenheit, im Rahmen täglich stattfindender, von einem Gruppenanalytiker geleiteten Gesprächsrunden ihre jeweiligen Gefühle und Einstellungen einer kritischen Prüfung zu unterziehen.

Schließlich boten gemeinsame kreativeTätigkeiten - Portrait-Zeichnen, Malen, Basteln, Tanzen, Musizieren sowie spannende sportliche Bewerbe - zahlreiche Gelegenheiten, mit Angehörigen der eigenen, aber auch der anderen, "fremden", Gruppen zu kooperieren und sich gemeinsam mit sehr unterschiedlichen Anderen diversen Aufgaben und Aktivitäten zu stellen.

Besonders interessant waren Diskussionen über Religion und die damit verbundenen unterschiedlichen Lebensformen und Traditionen. Die Frage, ob es für jede der monotheistischen Religionen einen eigenen Gott oder eben nur einen einzigen Gott für alle Menschen gäbe, beschäftigte die Jugendlichen ebenso, wie die Frage, ob es zulässig sei, religiöse Glaubensgrundsätze zu hinterfragen. "Wer hat die Bibel, den Koran geschrieben, und wie kann man wissen, ob das, was in den Heiligen Schriften steht, wahr ist?" wurde arglos gefragt, und schon war man in ein Fettnäpfchen getreten und musste bei der streng gläubigen muslimischen Kollegin Abbitte leisten. "Darf man überhaupt fragen oder sagen, was man denkt?", wo Worte doch kränken und verletzten können, oder ist es besser, die eigene Einstellung hinter höflicher Zurückhaltung zu tarnen? "Deine Worte haben mich getötet!", empörte sich eine Teilnehmerin in sehr lebhafter Weise - muss man also zustimmen und schweigen, oder ist es zulässig, die von höflichem Quasi-Konsens geschaffene Distanz zugunsten der Offenlegung der wahren Gedanken und Gefühle aufzuheben, eine Konfrontation zu wagen und zu erleben, dass die Worte zwar gekränkt oder verärgert, jedoch nicht getötet haben, und dass die entstandenen Affekte und Gefühle ein besseres Verstehen und größere Nähe bewirken können?

Ob und was diese Art, Fremden - auch unseren eigenen, fremden, ungeliebten und verpönten Ansichten und Gefühlen - zu begegnen, bewirkte, wird das Ergebnis einer Studie zeigen. Ein Forscher der Universität Wien hat das dritte peacecamp-Projekt begleitet und wird ermitteln, wie sich die Begegnung mit den Anderen, "Fremden", aber auch die Konfrontation mit den eigenen befremdenden oder uns entfremdeten Gefühlseinstellungen und Gedanken auf das Selbst- und Weltbild der am Projekt beteiligten jungen Menschen und auf ihre Empathie anderen Menschen und Gruppen gegenüber auswirkt.

Eine umfangreiche Dokumentation über peacecamp 2005 finden Sie unter http://peacecamptalks.blogger.de/

Evelyn Böhmer-Laufer

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